Die Schwäbische Küche

Die schwäbische Küche ist eher bodenständig. Sie hat ihren Ursprung im Schwabenland. Schwaben umfasst große Teile von Baden-Württemberg, aber auch die Region Bayerisch-Schwaben sowie Teile des Allgäus und – rein historisch – sogar noch Vorarlberg in Österreich.  Überall dort gibt es Schwäbische Spezialitäten.

In der Gaststätte Krone, der ältesten Gaststätte von Ulm (seit 1320)  in Ulm dominiert die Schwäbische Küche die Speisekarte. Unter den schwäbischen Spezialitäten finden sich Eierteigwaren in den verschiedensten Variationen, zum Beispiel Spätzle oder Maultaschen. Aber auch gehaltvolle Suppen, Kartoffelgerichte und Eintöpfe sind typisch für die schwäbische Küche. Schwäbische Spezialitäten sind aber auch typische Brot-, Käse-, und Wurstsorten, Backwaren allgemein, Desserts und Süßspeisen sowie traditionelle Getränke.

Die traditionelle schwäbische Küche, wie sie auch im schwäbischen Restaurant Krone serviert wird,  basiert bis heute größtenteils auf einem einfachen, deftigen und unkomplizierten und früher so genannten „Arme-Leute-Essen“.

Die Geschichte der schwäbischen Spezialitäten reicht weit zurück: Jahrhundertelang war wegen des steinigen, harten  Bodens auf der Schwäbischen Alb neben der Schafzucht kaum Viehzucht möglich. Fleisch konnten sich nur wenige Bewohner der Alb leisten. Fleisch war nämlich ein „Herrenessen“.  Das einfache Volk musste sich hauptsächlich mit Innereien und einfachen Mehlspeisen begnügen. Gleichzeitig verschmähten die Reichen die Speisen der armen Leute. Daher kommt auch das schwäbische Sprichwort: Bei den Reichen lernt man das Sparen, bei den Armen das Kochen“.

Zwischen Ulm und Oberschwaben ist die schwäbische Küche vielseitiger als auf der kargen  Schwäbischen Alb, dank einer besseren Viehwirtschaft. Hier wurden die schwäbischen Spezialitäten durch Milch, Rahm und Käse noch verfeinert.

Die Schwäbische Küche wurde aber auch durch die Kirche beeinflusst. In den frommen Teilen Alt-Württembergs ist die Küche in der Regel karg.  Die katholischen, durch Österreich und Klosterbesitz geprägten Teile in Oberschwaben und im bayerischen Schwaben haben eher schwäbische Spezialitäten im Kochbuch, die den genussfreudigen Esser erfreuen. Diese Art der Schwäbischen Küche bietet einen höheren Anteil an gehaltvollen Mehlspeisen. Die Küchen und damit die Speisekarten der schwäbischen Restaurants wie der Gaststätte Krone in Ulm um die ehemaligen Reichsstädte Ulm, Augsburg, Ravensburg, Biberach sind auch heute noch vielfältiger.

Als Mitte des 17. Jahrhunderts die Kartoffel (schwäbisch: „Grombir“ , „Grombiera“, „Aidepfl“, „Herdepfl“, „Ebiera“ oder „Bodabirre“) eingeführt wurde, gewann diese auch hier an Beliebtheit und wurde in die Schwäbische Küche integriert , zum Beispiel als schwäbische Spezialitäten wie  SchupfnudelnKartoffelsalat oder auch Bratkartoffeln.
Kennzeichnend für die schwäbische Küche sind Maultaschen und Spätzle. Diese typisch schwäbischen Spezialitäten sind frische Eierteigwaren, die in den verschiedensten Variationen als Hauptgericht oder als Beilage serviert werden. Wichtig: Hierzu gehören Soße, Brühe oder zumindest viel Butter.

Schwäbische Spezialität: Maultaschen

Maultaschen sind die bekannteste schwäbische Spezialität. Das sind  gewickelte oder gefaltete Nudeltaschen mit einer herzhaften Füllung aus Fleisch, Spinat und Zwiebeln. Die herzhafte Füllung ist das Geheimrezept eines jeden Kochs, auch unserer Köche in der Gaststätte Krone, die die  Maultaschen und die Füllung hausgemacht herstellen. Diese schwäbische Spezialität wird auch „Herrgottsbscheißerle“ genannt. Dieser Kosename in der schwäbischen Küche rührt laut Legende daher, dass die Maultasche einst von Mönchen erdacht wurde, um das Fleischverbot in der Fastenzeit zu umgehen. In der Maultasche konnte ja der Herr im Himmel das eingewickelte Fleisch nicht sehen (deswegen auch der Spinat als Tarnung in der Füllung). Ob als Einlage in einer kräftigen Rinderbrühe, mit gerösteten Zwiebeln geschmälzt oder in Streifen mit Ei angebraten, Maultaschen lassen sich immer wieder anders zubereiten. Mit unterschiedlichen Füllungen lassen sich diese beliebten schwäbischen Spezialitäten auch noch  variieren.

Maultaschen sind in Schwaben außerdem das klassische Essen am Gründonnerstag – auch in der schwäbischen Gaststätte Krone.

Schwäbische Spezialitäten: Eintopf und Suppen

Zur Schwäbischen Küche gehören aber auch Suppen und Eintöpfe, wie Gaisburger Marsch, Flädlesuppe oder Fleisch- und Fischspezialitäten wie Saure Kutteln, Lammbraten, Zwiebelrostbraten, Saure Leber, Saure Nieren, Krautwickel, Leberkäse oder ein schwäbischer Wurstsalat. 

Als schwäbisches Fischgericht sind die Bodenseefelchen beliebt, in Butter gebraten oder gedämpft.

Schwäbische Spezialitäten: Apfelküchle und Nonnenfürzle

Legendäre Süßspeisen der Schwäbischen Küche sind der Ofenschlupfer, eine Art Auflauf, der Kirschmichel, die Nonnenfürzle, ein Krapfen aus Hefeteig und natürlich die Apfelküchle, die aus Äpfeln hergestellt und mit Vanille-Eis serviert werden.

Die Schwäbische Küche führt aber auch den  Zwiebelkuchen auf, der vor allem im Herbst zusammen mit einem Glas Suser (Süßmost) genossen wird. Gerne in zeitlich begrenzten urigen Weinlokalen, genannt „Rädle“.

In der Gaststätte Krone pflegen und ehren die Köche die Schwäbische Küche. Sie stellen eigene Soßen und Brühen sowie  alle Speisen, unter anderem auch Maultaschen, Spätzle und Kartoffelsalat selbst und ohne Kochhilfen her.

Unsere Gäste können in der Krone viele schwäbische Spezialitäten unverfälscht genießen. Unsere Krone-Speisekarte bietet den Gästen eine große Auswahl an schwäbischen Spezialitäten wie Maultaschen, Kässpätzle, Zwiebelrostbraten, Saure Leber, Schweinsbäckchen, Saure Kutteln, Saure Leber, Sauerbraten, Ochsenschwanzsuppe und zum Nachtisch Apfelküchle mit Vanille-Eis.

Kommen Sie vorbei und genießen Sie die hausgemachten schwäbischen Spezialitäten der Traditionsgaststätte Krone, die ihren Gästen im Sommer im Innenhof des historischen Areals in der Ulmer Altstadt auch einen großen Biergarten bietet.